Ihr Warenkorb
keine Produkte
 
Direkt zum Buch

Fünf Tage                                       

Ein Kriegsroman von Alexander Woinow

Dieser Roman erschien 1972 im Deutschen Militärverlag Berlin in deutscher Übersetzung.
Die Übersetzung aus dem Russischen erfolgte durch Traute und Günther Stein.
Der Originaltitel des Romans lautet: "Pjat dnej" (dt.: "Fünf Tage") und erschien 1958 im Verlag Voenizdat Moskva.


Historischer Hintergrund
Aktualität des Romans

Handlungsübersicht
Der Autor Alexander Woinow und sein Gesamtwerk
Leseprobe
Thema: Der Zweite Weltkrieg - 148 Romane über den Krieg im Osten

 

Historischer Hintergrund

November 1942. Nach monatelangen verlustreichen Kämpfen im großen Donbogen und in Stalingrad plant die faschistische Oberste Heeresführung - trotz eindringlicher Warnungen aus den eigenen Reihen vor Truppenkonzentrationen der Roten Armee  - die deutschen, rumänischen und italienischen Verbände am Don überwintern zu lassen und im Frühjahr wieder anzugreifen. Gleichzeitig geht man davon aus, dass die Rote Armee nicht in der Lage sein würde, eine Gegenoffensive zu starten. Dies sollte sich als folgenschwere Fehleinschätzung erweisen.

Am Morgen des 19. November 1942 um 7.30 Uhr beginnt eine in der Geschichte bis dahin beispiellose Schlacht. Eine gewaltige Streitmacht, bestehend aus der Südwestfront und der Donfront, setzt sich auf einer Länge von 270 km in Bewegung. Die Operation „Uranus“ der Roten Armee hat begonnen. Am 20. November verstärkt die Stalingradfront den Angriff aus Richtung Süden. Ziel ist die Umschließung und Vernichtung der faschistischen Truppen im Raum Stalingrad und die Herbeiführung einer Wende im Zweiten Weltkrieg.

Am fünften Tag der Schlacht, am 23. November 1942, vereinigen sich Teile der Südwestfront und der Stalingradfront bei Kalatsch. Hunderttausende deutsche Soldaten sind im Kessel eingeschlossen. Der Anfang vom Ende hat begonnen.

Aktualität des Romans

Der Roman über die Operation "Uranus" und die Rolle des Generals der Roten Armee Nikolai Watutin als Frontoberbefehlshaber in dieser kriegsentscheidenden Schlacht ist von überaus aktueller Bedeutung. General Watutin leistete nicht nur bei der Verteidigung Stalingrads Herausragendes, sondern führte durch sein strategisch-taktisches Geschick auch die Befreiung der ukrainischen Hauptstadt Kiew von den faschistischen Besatzern, die in der Stadt grausamste Verbrechen an der Zivilbevölkerung verübt hatten, mit herbei. Das ist allemal Grund genug, ihn als Person der Zeitgeschichte zu achten und seiner in Ehren zu gedenken. Kiew hat General Watutin viel zu verdanken.

Das sehen die aktuellen Machthaber in Kiew allerdings anders. Am 30. Juni 2017 verkündete der ukrainische Kulturminister Jewgeni Nischuk die Umbenennung des Watutin-Prospektes, eines Boulevards im Stadtzentrum von Kiew, in Schuchewytsch-Prospekt. Zuvor hatte der Kiewer Stadtrat einstimmig die Umbenennung beschlossen. Schuchewytsch war während des Zweiten Weltkrieges ein Nazikollaborateur. Heute ersteht er vor allem im Westen der Ukraine als Nationalheld wieder auf.

Seite 1


Seite 2       Seite 3       Seite 4     

 

Weitere Romane über die Kämpfe bei Stalingrad
 

Fritz Wöss: Hunde, wollt ihr ewig leben


 

Heinrich Gerlach: Die verratene Armee


 

Juri Bondarew: Heisser Schnee


 

Konstantin Simonow: Tage und Nächte